Beiträge mit dem Schlagwort: Gold Reef City

Gold Reef City II

Wie bei guten Fernseh-Serien oder Filmen gibt es auch hier in Südafrika Wiederholungen. Letzte Woche haben wir bereits damit begonnen bewährtes Erlebtes zu wiederholen als wir zweiten Mal den „Rosebank Mall Rooftop Flea Market“ besucht haben.

Auch dieses Wochenende haben wir uns weitere Wiederholungen auf den Plan geschrieben! Am Samstag haben wir also nochmal den bereits besuchten Freizeitpark „Gold Reef City“ unsicher gemacht.

Da das Wetter erfreulicherweise nach dem ersten miterlebten Regen in der Woche wieder sehr gut aussah haben wir uns direkt als zweite Attraktion an eine Wildwasserbahn getraut – was ein Fehler!
Klar, darauf, dass wir ein bisschen nass werden hatten wir uns eingestellt – das kannten wir ja auch von Wildwasserbahnen in deutschen Freizeitparks, aber dieses mal war es etwas anders.

Passenderweise verschwand die Sonne dann auch kurz bevor wir einstiegen und zeigte sich auch den restlichen Tag nicht mehr.
Das hielt uns aber trotzdem nicht ab und zusammen mit einem etwas kräftigeren Mann und seiner Tochter stiegen wir also todesmutig in das als Holzstamm getarnte U-Boot – zumindest hatten wir im Nachhinein den Eindruck, dass es sich um ein solches gehandelt haben muss.

Dort ging es hinunter:

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So sah es dann ein paar Sekunden später aus:

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Und so sah ich (und entsprechend Marco) danach aus:

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Nass bis auf die Knochen, die Schuhe und Socken durchnässt – der Tag war also wortwörtlich ins Wasser gefallen.
Ganz so schnell wollten wir dann aber nicht aufgeben, also setzten wir uns erstmal in ein Café und tranken etwas warmes.
Für Marco gab es einen klassischen (oder soll ich sagen langweiligen) Cappuccino und für mich eine mega-geile „Do-it-yourself“-Schokolade: heiße Milch, Schokolade und Marshmallows zum selber mixen.

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Etwas aufgewärmt haben wir uns dann noch in einige der verbliebenen Attraktionen gewagt. Der „Golden Loop“ (s. alter Artikel) hat es mir wirklich angetan – eine geniale Achterbahn! Ein Looping rückwärts ist halt doch nochmal etwas ganz anderes.

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Wirkliches Highlight des Tages war für mich aber der „Tower of Terror“ – eine geniale Achterbahn die auch noch passend in Szene gesetzt wurde indem sie in einen alten (oder neuen, auf alt gemachten) Minenturm gebaut.
In einem kleinen Wagen geht es zuerst einen Aufzug hoch…

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… von dessen oberen Ende es dann natürlich auch direkt wieder runter geht. Und zwar senkrecht!

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Einfach sehr, sehr geil! Das war dann auch die letzte Attraktion… die nassen Füße waren immer noch nicht trocken und wurden immer kälter, also entschieden wir uns für einen geordneten Rückzug und eine anschließende warme Dusche.

Interessant auch die südafrikanischen Verkaufstaktiken – mit dem Ventilator hinter dem Grill verteilt sich der köstliche Geruch noch viel besser – fast hätte es geklappt, aber nur fast…

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Gold Reef City Themenpark & Crown Gold Mine

Für dieses Wochenende war am Samstag ein Pflicht-Termin angesetzt – der neue Batman-Film ist in den Kinos und wir drei (Aaron, Marco und ich) waren allesamt  ganz heiß darauf diesen zu gucken!
Also früh genug Karten reserviert und dann in die Nachmittagsvorstellung! Kino ist übrigens ein günstiges Vergnügen, umgerechnet 5€ für eine Karte sind mehr als fair und auch das Geld für Popcorn kann man sich sparen – das schmeckt hier einfach nicht! Wen das nicht interessiert, weil er ja eh viel lieber Nachos isst – tja, die gibt es hier erst gar nicht.
Anschließend waren wir noch lecker essen – 3 Schweinemedaillons (jedes vom Ausmaß eines kleinen Schnitzels) mit Spinat und Käse überbacken waren zwar sehr lecker, aber immer noch nicht das Highlight des Abends, denn als wir nach Hause kamen war es wirklich geschehen: das Wlan funktioniert!
Zwar gibt es noch kleine Probleme mit dem Empfang, aber auch das wird noch gelöst, trotzdem steht dem ungehemmten Surfen jetzt nichts mehr im Weg!

Heute, am Sonntag, waren wir dann auch wieder „richtig“ unterwegs, das Wetter war einfach zu schön, als dass man den Tag hätte verplempern können.
Haben wir uns letzte Woche noch über 200 Meter über der Erde bewegt (Top of Africa) haben wir uns heute 225 Meter unter die Erde getraut.
Und zwar waren wir auf dem Gelände der „Crown Gold Mine“, die mit einer Tiefe bis ca. 3500m eine der größten Goldminen der Welt ist, auf dem sich heute der Themenpark „Gold Reef City“ befindet.
Dieser Themenpark versucht ein bisschen die Goldgräberstimmung zur Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wieder auferstehen zu lassen, dazu ist der gesamte Park entsprechend gestaltet. Es gibt einen Stadtplatz der umringt von alten Häusern ist in denen es jetzt Souvenirs, Museen und natürlich Fressbuden gibt und eine komplett nachgebaute Straßenpromenade in der es noch mehr zu Essen und Souvenirs gibt, aber auch Hotels und Konferenzräume und in der sogar eine echte Pferdekutsche ihre Runden dreht:

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Natürlich gehören zu einem Themenpark auch Fahrgeschäfte wie Achterbahnen und Co. und auch davon gab es reichlich, selbst wenn sie von der Anzahl vielleicht nicht mit einem deutschen Park mithalten konnten waren sie qualitativ wirklich gut. Sie waren schnell, rasant und haben viel Spaß gemacht, wie man auf dem Bild vielleicht erkennen kann sobald man mich findet:

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So hakten wir schnell Attraktion nach Attraktion ab und auch Marco, der etwas Höhenangst hat, kam mutig in alles mit rein und hatte seinen Spaß.
Besonders gut hat mir übrigend der „Golden Loop“ gefallen. Eine Achterbahn des Modells „Shuttle Loop“ von der es weltweit nur noch 5 (!) Stück gibt, davon übrigens keines in Europa, also durchaus eine Gelegenheit die sich einem nicht alle Tage bietet.
Bei dieser Art von Achterbahn wird man aus der Station herausgeschossen durch einen Looping hindurch und dann einen steilen Turm hinauf, auf der Steigung bleibt der Zug stehen und durchfährt die Bahn nochmals – rückwärts! Auf der anderen Seite der Station befindet sich noch ein Turm, sodass man dann wieder vorwärts in die Station einfährt und anhält – ein Erlebnis und genau meins!

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Aber der Park bietet ja nicht nur Achterbahnen, sondern eben auch eine originale Goldmine. Und damit kommen wir zurück zum Anfang: wir haben eine Minen-Führung gemacht für die wir uns in dieses „Loch“ wagten:

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Mit einem Fahrstuhl 225 Meter tiefer in die Erde wo bis vor knapp 30 Jahren noch Leute Gold abgebaut haben. Auf der ca. halbstündigen Tour durch die Mine wurden uns die Besonderheiten und die Abbaumethoden der damaligen Zeit erklärt – z.B. gab es in der Mine eine eigene, leicht zu erlernende Sprache die ein Misch-Masch aus den verschiedensten „schwarzen“ Sprachen und Englisch war und die Kommunikation zwischen den Arbeitern erleichtern sollte. Entsprechend waren auch die meisten Warnschilder in dieser Sprache verfasst:

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Übrigens befindet sich unten im Stollen angeblich der tiefste Pub der Welt, die Türen blieben aber leider für uns verschlossen.

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Die Führung war durchaus nett, hätte meiner Meinung nach aber auch noch etwas länger dauern können und vielleicht weitere Stollen umfassen können.

Insgesamt wieder ein gelungener Tag in Südafrika mit einer großen Erkenntnis: die Johannesburger sind wohl alles Stadtkinder, das hat mir dieses Schild eindrucksvoll bewiesen 😉

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