Abschieds-Braai mit (einem Teil) unserer Abteilung

Schon vor einiger Zeit hat unser Abteilungsleiter Heinrich uns zu einem Abschieds-Braai (afrikanisches Grillen) zu sich nach Hause eingeladen.
Natürlich haben wir sofort zugesagt, da einem ein afrikanisches Braai immer ans Herz gelegt wird und wir haben es im Nachhinein auch keinen Moment lang bereut.

Gestern war es dann soweit – trotz der nicht ganz perfekten Wettervorhersage machten wir uns nach der Arbeit mit Matome und Lekoa auf den Weg um noch ein paar Getränke zu besorgen. Diese Chance wollten sie nutzen und uns eine „Location“ – ein altes Township – zeigen. Also ist Marco bei Lekoa ins Auto gesprungen und Matome zu mir ins Auto und im Konvoi sind wir dann zu einem „Liquor Store“ gefahren.
Schon nach wenigen Momenten im Township war klar, dass man sich plötzlich in einer ganz anderen Welt befindet – wir waren wirklich die einzigen Weißen weit und breit und entsprechend fühlte man sich natürlich ein bisschen wie auf einem Präsentierteller, aber insgesamt war es alles sehr entspannt und freundlich und mit unseren schwarzen Kollegen an unserer Seite fühlten wir uns auch sicher.

Anschließend ging es auf direktem Weg zu Heinrichs Haus wo wir noch einige Minuten warten musste, da Heinrich durch eine Besprechung auf der Arbeit aufgehalten wurde.
Das Haus war ein typisches südafrikanisches Haus der etwas wohlhabenderen Schicht – ein Pool, vergitterte Fenster, Zäune und mannshohe Mauern um das Grundstück gehören dazu – mit einer sehr netten Braai-Ecke.

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Natürlich hatten wir alle schon Hunger (und natürlich auch Durst) und feuerten deshalb den Grill direkt an, machten ein paar Fotos und freuten uns schon auf das Essen. Auf dem Foto sind Marco und ich mit unserem Kollegen Matome zu sehen:

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Ein Braai unterscheidet sich dann aber doch nur wenig zu deutschem Grillen – das Fleisch ist anders gewürzt, aber im Endeffekt geht es darum satt zu werden und nett beisammen zu sitzen! Und das haben wir getan – bei Bier, Fleisch und „Woers“ (Wurst):

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Nach dem leckeren Essen gab es dann noch ein Dessert dessen Namen ich leider schon wieder vergessen habe

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Am Ende haben wir dann noch deutsches Weizenbier (leider nur dunkles bekommen) an unsere Kollegen verschenkt und ein Erinnerungs-Foto geschossen.
Zu sehen sind (v.l.n.r.): Matome, Marco, Lekoa, ich und Heinrich.

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Insgesamt ein runder Abend – viel geredet, gealbert (vor allem mit Matome) und leckeres Essen gehabt. Ich hoffe sehr, dass man den ein oder anderen irgendwann mal wieder sieht, egal ob in Deutschland oder in Südafrika (oder auch woanders auf der Welt).

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Ps: Spaß hatte ich übrigens nicht nur mit den menschlichen Anwesenden, sondern auch mit den beiden Hunden von Heinrich. Da freu ich mich doch sehr endlich wieder „meine“ deutschen Hunde wiederzusehen.

Kategorien: Südafrika allgemein | Schlagwörter: , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Abschieds-Braai mit (einem Teil) unserer Abteilung

  1. Mutti

    Na, das sieht ja alles sehr nett aus und der schwarz-weiße Vierbeiner dürfte dich ja ein wenig an unsere Pippa erinnert haben. Die freut sich schon darauf dich wieder zu sehen und dir tüchtig durchs Gesicht zu schlecken :-)))

  2. Und der Potter will dich auch endlich kennenlernen und ein bisschen auf deiner Hand knabbern 😉

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